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Smartwatch - Gear S3 Frontier von Samsung

Ich habe die Gear S3 in der Frontier Version Ende Oktober 2016 bei Samsung vorbestellt und sie auch genau am 18.11.2016 nachhause geliefert bekommen.Ich hatte vorher nur kurz mal eine Smartwatch (ich glaube das war so ende 2014 - eine Sony Smartwatch 3), diese habe ich jedoch aufgrund der eingeschränkten Möglichkeiten und der doch seeeehr kurzen Akkulaufzeit und des schlechten Displays wieder zurückgesendet. Seither hab ich wieder nur mehr herkömmliche Uhren getragen, da mich kein Smartwatchmodell am Markt bisher wirklich ansprechen und begeistern konnte. Die Gear S2 war mir für meine Handgelenke etwas zu klein.

 

So - aber nun zur Gear S3.

Schon die Verpackung ist sehr ansprechend gestaltet, das Auspacken ansich ist schon das erste tolle Erlebnis...

 

Darin befindet sich die Gear S3 mit angelegtem "L" Silikonarmband, die induktive Ladestation, ein Stromadapter mit fixem Micro-USB Kabel und ein Silikonarmband in Größe "S".

Nun die Watch gleich mal auf die Ladestation gelegt, Gear-App auf meinem Galaxy S7 Edge gestartet und der Einrichtungsprozess konnte beginnen. Dieser geht überaus rasch und einfach von statten. Auf der Gear bekommt man sogleich eine interaktive Einführung in die wichtigsten Bedienabläufe.

 

Apropos Bedienung - diese ist am Smartwatchmarkt wohl einzigartig. Die Kombination aus drehbarer Lünette, Touchscreen und den beiden Tasten ist überaus gut gelungen und macht den Alltag mit der Gear S3 super einfach.

 

Auch das Display ist eines der besten, die ich bei einer Smartwatch gesehen habe, und glaubt mir, ich habe mir bei Freunden oder im Fachmarkt schon einige Konkurrenten angesehen. Lediglich das Display der Huawei Watch kommt da noch ran. Diese hat jedoch keinen Helligkeitssensor verbaut - hiermit wären wir beim nächsten Vorteil der Gear S3. Samsung hat es irgendwie geschafft, diesen nämlich UNTER dem Display zu verbauen. Somit ist ein komplett rundes Display (ohne "Flat-Tire" wie bei der Moto 360 oder Fossil Q Marshal) mit automatischer Helligkeitseinstellung möglich.

Das Design der Gear S3 konnte mich ebenfalls überzeugen, bei manchen Watchfaces fällt es anderen viel seltener auf, dass man hier eine Smartwatch am Handgelenk trägt. Ich finde das Aussehen, wie bei einer klassischen Uhr, gelungen.

 

Ich komme immer auf 3-5 Tage an Akkulaufzeit, mit jeweils 10-20% Restkapazität am letzten Tage, mit folgenden Einstellungen: Wlan immer aus, Always-on Display aus, Aktivierungsgeste an, über Bluetooth immer mit dem Smartphone verbunden, Displayhelligkeit 5 - automatisch dunkler, automatische Pulsmessung ein; jeden Tag ist die Gear von ca. 05.30 bis 19:00 an meinem Handgelenk und wird in erster Linie für Notifications und Antworten darauf, Zeitablesen, Erinnerungen erstellen, Kalender durchsehen und sHealth genutzt.

Dabei muss schon gesagt werden, dass ich die Pulsmessung für überaus genau halte. (Zum Vergleich habe ich eine Polar V800 mit Brustgurt hier). Auch die Möglichkeit, den täglichen Wasser -und Kaffeekonsum mit einem Tap auf die Uhr aufzuzeichnen finde ich nett.

 

Abschließend lässt sich wohl zum Thema Smartwatches allgemein sagen, dass man sie nicht unbedingt braucht, aber wer unbedingt eine haben will, ist mit der Gear S3 sehr gut beraten.

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Daniel Sinn

Privatpilot - Fotografie - Modellbau

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