YAK-54

Auf der Suche nach einem großen 3D bzw. F3A-X Modell stieß ich auf die YAK-54 von Pilot-RC.

Bestellt wurde sie bei Lindinger.

 

Daten

Spannweite: 2,7m

Rumpflänge: 2,5m

Motor: DLA-112 Boxer

Stromversorgung: Powerbox Competition 2010

Akku: Wellpower SE 2500mAh 2S (1x Zündung, 2xStromversorgung)

F3A-X, 3D Kunstflug


 Diese Servos müssen alle rein!

(eines könnte man weg lassen -- Chokeanlenkung -> wird sich noch entscheiden ob angelenkt oder manuell, je nach Platzangebot ;-) )

Innenansicht des Rumpfes. Alles ist sehr sauber verklebt

Der Rumpf hat schon imposante Ausmaße, beachte man, dass der Tisch um die 2,5m lang ist.

Die Seitenruderservos sind schon eingebaut und das Seil gespannt. Die Verbindung der beiden Servos wird mit zwei Gestängen gemacht, jedoch erst wenn die Powerbox eingetroffen ist. (Servo-Matching)

Mit diesem Zündschalter von Deutsch kann ich die Zündung von der Fernsteuerung aus bedienen, was einen erheblichen Sicherheitsgewinn darstellt.

Die Schächte für die QR Servos sind schon vorgefertigt, man muss nur mehr die Folie mit einem Skalpell entfernen. Gleiches gilt für die Schlitze der Ruderhörner.

Die Ruderhörner werden mit Schleifpapier angeschliffen und anschließend mit Epoxyharz eingeklebt.

Anschließend kann auch schon das Gestänge angeschraubt werden.

Für die RC-Komponenten wie Empfänger, Schalter und Stromversorgung haben wir ein RC-Brett angefertigt. Ein durchgehendes Brett wird im Rumpf festgeklebt und das Brett mit den Ausnehmungen dann mittels Abstandshaltern 3cm darüber befestigt.

Dies ergibt einen sauberen Kabelraum und Sichtschutz.Das RC-Brett wird noch mit Carbon-Folie überzogen.

Auf der linken Rumpfseite wird ein edler Tankdeckel angebracht. Dieser wertet das Modell optisch auf.

Zu Testzwecken habe ich mal die Höhenleitwerke montiert.

Dieser Ruderausschlag lässt wohl keine Wünsche offen.

Das selbst angefertigte RC-Brett wurde mit Carbonfolie bebügelt. Dieses Bild zeigt es in schon eingebautem Zustand.

Alle sichtbaren und nicht sichtbaren Kabeln wurden mit schwarzem Sprialschlauch umwickelt. Dies dient zum einen dem Schutz und zum anderen der besseren Optik.

Zu sehen sind das RC-Brett, die Seitenruderservos und der große sichtbare Bereich unter der Kabinenhaube.

Da die Strebe vor dem RC-Brett wegen des Einbaus weichen musste, fertigten wir einen neuen Halbspant an. Da dieser möglichst leicht werden sollte, wurde das HITEC Logo mittels einer Laubsäge ausgeschnitten.

An diesem Platz wird später der Halbspant verschraubt. Er wurde noch mit Carbonfolie bebügelt.

Dies ergibt einen schönen Sichtschutz auf den Kabelraum unter dem RC-Brett.

Als kleine Spielerei habe ich in den Innenraum noch blaue LED-Ketten geklebt, die ich über einen elektronischen Schalter über den Sender schalten kann.

Auch das Akkubefestigungsbrett wurde selbst angefertigt und mit Carbonfolie bebügelt. Weiters haben wir noch Schaumstoffmatten daraufgeklebt, damit die Akkus nicht verrutschen können.

Der Motor wurde mittels vier Richtermotorhalterungen mit Schwinggummisystem am Motorspant verschraubt. Ist der Spant richtig eingeklebt, gibt er schon Motorzug -und Sturz vor.

Die Yak ist bereits bis auf das Aufschrauben der Motorhaube und die Kabinenhaubenbefestigung fertig. Der Motor wurde schon eingelaufen und besitzt ein sehr gutes Start -und Laufverhalten.

 

Die Auspuffabstimmung muss noch erfolgen, ebenfalls wird noch ein Testlauf mit den original DLA-Schallumlenkern erfolgen, um zu sehen, ob diese mehr Drehzahl im Vergleich zum Lindinger-Set bringen.

 

Im Moment sind wir am Einkleben des Trimmbleis vorne und schneiden die Auspufföffnungen in der Motorhaube aus.

 

Die YAK hebt bereits mit sehr wenig Gas gleichmäßig ab und ist im Flug optisch sowie an den Knüppeln herausragend. Gepaart mit dem Sound des sehr durchzugsstarken Boxermotors ist dieses Flugzeug ein Augenschmaus in der Luft. Alle möglichen und unmöglichen Kunstflugfiguren sind möglich und abschließend kann mit ein wenig Schleppgas sehr exakt und durchaus langsam gelandet werden.